Kinderhomöopathie
Kinder reagieren oft besonders sensibel auf innere und äußere Einflüsse. Körperliche Beschwerden, Veränderungen im Verhalten oder emotionale Reaktionen können Ausdruck eines noch empfindsamen und sich entwickelnden Nervensystems sein. Gerade in wichtigen Entwicklungsphasen zeigen sich Belastungen häufig nicht nur körperlich, sondern auch emotional oder im Verhalten des Kindes.
Die homöopathische Begleitung betrachtet deshalb nicht allein einzelne Symptome, sondern das Kind in seiner gesamten körperlichen, emotionalen und persönlichen Entwicklung. Im Mittelpunkt steht die individuelle Art, wie ein Kind empfindet, reagiert und mit seiner Umwelt in Beziehung tritt.
Homöopathie kann Kinder dabei unterstützen, ihre natürliche Regulationsfähigkeit zu stärken und wieder mehr innere Stabilität und Ausgeglichenheit zu entwickeln.
Deshalb ist eine ruhige, verständnisvolle und individuell abgestimmte Begleitung besonders wichtig. Auch bei Säuglingen und Kleinkindern kann die Behandlung unterstützend eingesetzt werden.
In einer achtsamen und ruhigen Anamnese entsteht Raum, das Kind mit seinen individuellen Besonderheiten wahrzunehmen und die tieferen Zusammenhänge hinter Beschwerden oder Verhaltensveränderungen besser zu verstehen.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei:
der individuellen Wahrnehmung und Empfindsamkeit
Entwicklungs- und Anpassungsschwierigkeiten
Schlaf, Regeneration und Energie
emotionalen und körperlichen Reaktionsmustern
Stress- und Anpassungsreaktionen, Unruhezuständen
Still-, Trink- und Essverhalten
Verdauung, Infektanfälligkeit und allgemeinem Wohlbefinden
Haut-Symptomatiken wie Neurodermitis oder wiederkehrenden Hautreizungen
Entwicklungsstörungen und sensiblen Entwicklungsphasen
familiären und biografischen Zusammenhängen
Zahnungsbeschwerden
wiederkehrenden Mittelohrentzündungen
Kopfschmerzen
Einnässen
Unterstützung des Immunsystems ( z.B. nach Antibiotikagaben)
Unsere Kinder sind unser universeller Reichtum, nicht unser Besitz.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst.
Sie kommen durch uns, aber nicht von uns.
Wir sollten ihnen unsere Liebe geben und gute reiche Gedanken.
Wir müssen ihren Körpern ein Zuhause geben und ihre Seelen achten.
Wenn wir wollen, können wir uns bemühen zu werden wie sie,
aber wir dürfen sie nicht dorthin bringen wollen, zu werden wie wir.
Denn das leben geht nicht rückwärts und hält sich nicht auf beim gestern.
Frei nach Khalil Gibran.
